Ferienwohnung beim Werkhaus
Gitte Hartwig / Helmut M. Selzer
 
 


Es gibt mancherlei gute Gründe, auf andere URLs zu verweisen. Wir laden Sie hier ein, sich vorab per Internet in Ihrer geplanten Urlaubsregion umzusehen. Besuchen Sie über die folgenden Links attraktive Ausflugsziele nahe Bieswang, max. etwa 25 km entfernt.
Wir wünschen eine angenehme und informative virtuelle Rundreise rund um die Ferienwohnung beim Werkhaus!

Das über Jahrhunderte selbständige Dorf Bieswang ist heute verwaltungsmäßig ein Ortsteil der mittelfränkischen Kleinstadt Pappenheim (7 km, westlich von Bieswang). Auf deren Internetseite finden Sie den Einstieg Tourismus mit Wissenswertem aus der Tourist-Info, Übernachtung und Gastronomie, über Führungen, über kulturelle Angebote, über Feste im Verlauf eines Jahres.
Ein in 2013 installiertes Fußgänger-Leitsystem führt die Gäste zu den baulichen Attraktionen der Stadt.
Über Architektur und Events rund um die Burg der einstigen Grafen von Pappenheim informiert Burg Pappenheim.
Von besonderer Bedeutung ist die Gallus-Kirche aus dem 9. Jahrhundert, einer der ältesten (erhaltenen) Kirchenbauten in Mittelfranken.
Die Altstadt von Pappenheim wird als ein städtebauliches Kleinod gerühmt. Eine auf weit zurück-reichenden Fundamenten erbaute Stadt zeigt heute ihr im Barock, im Klassizismus und im weiteren 19. Jahrhundert geprägtes Gesicht. Aber diverse alte Häuser wünschen neu belebt zu werden. Baudenkmäler aus dem 16. bis 19. Jahrhundert harren auf Kultur-bewußte Investoren.
Daten zur Bau-Geschichte enthält die Denkmal-Liste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.
Eine alte Stadt mit viel historischem Bestand braucht die Anpassung an das 21. Jahrhundert, um ihren Bürgern eine Zeit-gemäße Infrastruktur zu sichern. Seit 2009 läuft die Stadt-Entwicklung. Drei aktuelle Beispiele sind abgeschlossen :: K14 und EHP, sowie die Büros des Dekanats (ehemaliges Amtsgericht mit reich stuckierten Räumen im OG) sowie der Pfarrstadel (Graf-Carl-Straße 1 1/2, ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert).
Ein Haus für Kultur und Geselligkeit (seit 2013) im Denkmal-sanierten K14, das Haus der Bürger. Hier entwickelte sich (seit 2013) ein Boden-ständiges Angebot (Kunst, Kultur, Wissen, Begegnung).
Das Europäische Haus, und ein Anspruch-volles Konzept bezogen auf das politische und kulturelle Europa war von der EU gefördert. (Jedoch durch Beschluss des Stadtrates von Pappenheim wurden die weiteren Finanz-Mittel verweigert und der Kultur- und Bildung-Betrieb des Europäischen Hauses zum 2016-04-30 Ersatz-los beendet.) Infos zum Bauwerk und zur (einstigen) Konzeption des EHP.
Bekannt und beliebt ist das große solar-beheizte Pappenheimer Freibad.
An neuer Stelle und mit attraktiven Erweiterungen wurde 2013 der Hochseil-Park der evangelischen Landjugend in Bayern eröffnet.

Eine weitere regionale Internetseite Pappenheim.info enthält aktuelle Informationen zu den sportlichen und kulturellen Veranstaltungen, und sie zeigt die Vielfalt der Vereine in der Stadt. Die Seite mit den 'Kleinstadt-aktuellen Nachrichten', der Pappenheimer Skribent informiert, illustriert und kommentiert.

Ihr angestrebtes Urlaubsziel liegt im westlichen Naturpark Altmühltal, einem der großen deutschen Naturparks, im Schneidungsgebiet der Altmühl mit dem geologisch und erdgeschichtlich bedeutsamen fränkischen Jura. Eine Besonderheit der Kulturlandschaft im Altmühltal sind die Altmühlleiten: Wacholderheiden, Berghänge mit dem herben Charme einer sehr alten Nutztierhaltung (Schafweiden).

Die nächst gelegene Kleinstadt ist der ICE-Haltepunkt Treuchtlingen (13 km, nordwestlich) im Altmühltal. Die in den 1970er Jahren erschlossene warme Quelle speist das dortige Thermalbad. Seit 2010 bietet die Fachhochschule für angewandtes Management, Campus Treuchtlingen Studiengänge in Kulturmanagement / Sportmanagement / Wirtschaftspsychologie. Sie baut in und um Treuchtlingen diverse Freizeit- und Sport-Anlagen aus und auf. Seit 2004 gibt es in Treuchtlingen für Kulturveranstaltungen das ehemalige Alte Forsthaus.

Von großer historischer Bedeutung die fränkische Stadt Weißenburg in Bayern (18 km, nördlich). Deren weit über 2000-jährige Siedlungsgeschichte beginnt wohl mit einer Kelten-Siedlung, um das Jahr 90 erweitert um das Kastell Biriciana der römischen Grenzgarnison nahe dem Rätischen Limes. Die Reichsstadt stand im Mittelalter für ein (relativ) freies Bürgertum. Im 19. Jahrhundert ein bedeutender Standort der leonischen Industrie und heute eine liebenswerte Regionalstadt mit Landratsamt, Geschäfts-Straßen, Gewerbegebieten, mit Kultur, Museen, Ausstellungen, Kleinkunstbühne, mit viel Fachwerk-Architektur und südlich-fränkischem Flair.

In der Nordwestspitze Oberbayerns liegt das seit der Hallstadtzeit besiedelte Eichstätt (15 km, östlich), im windungsreichen engen Altmühltal. Barock und katholisch. Gegenüber dem angrenzenden protestantischen Mittelfranken zeigt diese Regionalstadt einen anderen Charakter, eine kontrastierende kulturelle Prägung. Hier sind sieben Fakultäten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt angesiedelt mit ihren vielbeachteten Bibliotheksbauten. Bedeutsam auch das Jura-Museum Eichstätt und das Museum für Ur- und Frühgeschichte des Historischen Vereins Eichstätt, beide auf der Willibaldsburg, ferner das Informations- und Umweltzentrum und das Diözesanmuseum Eichstätt.

In Solnhofen finden Sie als besonderes Kirche-historisches Denkmal die Sola-Basilika. In einer Folge von fünf Kirchen (um 650 bis zum 9. Jahrhundert) erschließen sich früh-Formen romanischer Grundrisse und Räume.
Solnhofen - im Süden (8 km) - mit seiner Steinindustrie, ist auch bekannt durch Senefelders Steindruck (auf Lithographie-Schieferplatten) und heute vor allem durch sein erdgeschichtlich informatives Bürgermeister-Müller-Museum mit (derzeit) drei Originalen des Archaeopteryx.

Pappenheim hat sich mit Solnhofen, Treuchtlingen, Langenaltheim (13 km, südwestlich) und Mörnsheim (15 km, südlich) zu den 'Steinreichen 5' zusammengefunden. Reich an Steinen (Treuchtlinger Marmor, Plattenkalk, Lithographiestein, mit vielen eindrucksvollen Steinbrüchen, bizarren Felsformationen und vor allem Fossilien) ist dieser faszinierende Abschnitt des süddeutschen Jura allemal.

Sie finden in der Region speziell für Fossilienfreunde ausgewiesene Steinbrüche. Beispielhaft verwiesen wird hier auf den Besuchersteinbruch in Mühlheim (15 km, südlich; OT von Mörnsheim). Der nächst-gelegene ist der Hobby-Steinbruch Solnhofen am Frauenberger Weg (9 km, südlich).
Und noch ein paar Hinweise auf Literatur zur regionalen Geologie und zur Fossilienkunde.

Im Umfeld gibt es Höhlen; wenn auch keine spektakulären, aber typische für das "Obere Altmühltal". Sie sind nicht öffentlich zugänglich.

Einen auch für die benachbarten Regionen charakteristischen historisch-bäuerlichen Baustil repräsentiert das Jurahaus mit seiner flachen Dachneigung, der Dacheindeckung mit Plattenkalken, den aus Kalk-Bruchstein gemauerten starken Außenwänden, den zumeist innen liegenden dünnen Fachwerkwänden. Noch gibt es sie, die weitgehend originalen Jurahäuser. Mit baulichen Abwandlungen finden Sie in der Region auch viele 'modifizierte Jurahäuser', welche seit ihrer Errichtung jeweils 'Zeit-gemäßen' Lebensgewohnheiten angepaßt worden waren.

Für sportliche Gäste ist viel geboten; hier einige der Möglichkeiten:
Zum Wandern im Gebiet um Pappenheim gibt es manche Anregung im Internet, etwa 'Wandern von Pappenheim aus'.
Aktuelle Wanderkarten und Touren-Beschreibungen am besten über das Pappenheimer Tourist-Info-Büro erfragen.

Oder Radfahren auf dem Altmühltal-Radweg.
Fahrrad-Touristen finden z.B. in Pappenheim, Treuchtlingen, Wettelsheim eingeführte Fahrrad-Händler und Zweirad-Service-Betriebe.

Eine Wasser-Attraktion ist allemal die Bootsfahrt von Zimmern (5 km, südlich) im Canadier Altmühl-abwärts.

Pferde erwarten die jungen Reiter/innen: Reiten für Kinder in Bieswang.

Und dann Klettern an einer Felswand oder in Hochseilgärten im Naturpark Altmühltal. Besonders attraktiv im Walderlebnispark-Pappenheim.

Anders geartete Eindrücke vom Wald vermittelt das Walderlebniszentrum Schernfeld (6 km östlich). Nach einer Wanderung oder per Fahrrad durch den Schernfelder Forst erreichen Sie das Walderlebniszentrum.


Sollten Sie mittelferne Ziele anstreben, wählen Sie aus:

* Die nördlich angrenzende Urlaubsregion, das Fränkische Seenland (35 km) erreichen Sie von Bieswang aus per Auto auf guten Straßen in ca. 40 Minuten.

* Und nach ca. 60 Minuten Autofahrt - in südwestlicher Richtung - sind Sie im Ries, diesem Kraterrest eines gigantischen Meteoriteneinschlags. Voraus einige Fach-Information zu Meteoririten-Kratern und zum meteoritischen Impakt (vor ca. 15 Millonen Jahren) mit spannenden Einblicken in die Erdgeschichte, in die Geologie und Geophysik der Erdkruste. Hervorragende Präsentation vor Ort im Rieskrater-Museum Nördlingen (53 km). Hier angesiedelt ist das ZERIN - Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen.

* Für Motorrad-Begeisterte ist der BMW-Enduropark am Südende des Hechlinger Sees ein besonderes Erlebnis (40 km).

* Von Bieswang in östlicher Richtung können Sie den vielen Windungen der Altmühl folgen mit ihren bezaubernden Landschaften, beeindruckenden Formationen, mit den Zeugnissen weit zurück reichender Kultur.
Höhlen gibt es im Juragestein zahlreiche. Damit wird eine bis zum Neandertaler zurück reichende Besiedelung für wahrscheinlich gehalten. Eine besondere Attraktion bietet zum Beispiel das Große Schulerloch nahe Essing (70 km).
Bei Kehlheim (80 km) mündet der Main-Donau-Kanal - jetzt als kanalisierte Altmühl - in die Donau: Nach dem Altmühl-Kanu nun ein Motorboot.


Diese kleine Auswahl mag fürs erste genügen. - Besuchen Sie uns doch!


Das Mittelgebirgsklima hat die herbe Landschaft auf dem Jura über die Jahrhunderte mit geprägt.
Zwischen den Äckern der modernen Landwirtschaft liegen die ökologischen Nischen.



Uriges Wachstum auf Schiefergeröll.




Aufgelassener Steinbruch.